November | Florian Libold, Lehrer
In nun schon bewährter Tradition fuhren auch dieses Jahr die Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen ihres Deutschkurses nach Weimar. Dort machten sie sich intensiv mit der modernen Stadt wie auch mit dem Leben und Wirken Goethes und Schillers vertraut, welche unter der Ägide der Herzogin Anna Amalia und ihres Sohnes Karl August innerhalb weniger Jahre aus dem verträumten Städtchen in der Thüringer Provinz eine literarische Metropole gemacht hatten. Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch der Wohnhäuser der beiden Dichter sowie einer jungen, modernen Inszenierung des Klassikers „Faust I“.
Auch die dunkle Seite der Weimarer Geschichte wurde den Besuchern vor Augen geführt, nämlich bei einer Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg, in unmittelbarer Nähe der Stadt. Dass Weimar für Kunstinteressierte mehr zu bieten hat als „nur“ Goethe und Schiller, zeigten das Bauhausmuseum sowie der prächtige Rokokosaal der Anna Amalia Bibliothek. Insgesamt war es eine zwar anstrengende, aber doch schöne Studienreise. Besonderer Dank gilt Frau Anita Gnad, die kurzfristig und großzügig für Frau Christiane Paulig als Betreuerin einsprang.
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