adelholzener 2026

Betriebs-besichtigung Adelholzener Alpenquellen

Im Rahmen der Betriebserkundungen in den Fächern Wirtschaftsinformatik und Berufsorientierung besuchten die Klassen 9 und 10 am 12.02.2026 die Adelholzener Alpenquellen. Organisiert und begleitet wurde der Ausflug von Frau Kraus, weitere Begleitpersonen waren Herr Libold und Herr Lex. Zwei Schüler aus der Gruppe, Xaver und Alex, haben ihre Eindrücke im folgenden Bericht zusammengefasst.

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März | Alexander Wiebe & Xaver Langenwalter, 10. Klasse

Unser Ausflug zu Adelholzener Alpenquellen war ein spannendes und lehrreiches Erlebnis. Gleich zu Beginn bekamen wir eine Einführung in die Geschichte des Unternehmens. Uns wurde erklärt, dass Adelholzener seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat. Die Quelle liegt in den bayerischen Alpen bei Bad Adelholzen und gehört heute den Barmherzigen Schwestern vom Kloster Frauenchiemsee. Schon früh erkannte man die besondere Reinheit und Qualität des Wassers aus den Alpen. 1907 begann schließlich die gewerbliche Abfüllung des Mineralwassers. Über die Jahre entwickelte sich Adelholzener zu einem der bekanntesten Mineralbrunnen Deutschlands. Besonders wichtig sind dem Unternehmen Regionalität, Nachhaltigkeit und der Schutz der natürlichen Quellen. Das Wasser stammt aus tiefen, geschützten Gesteinsschichten der Alpen und wird besonders schonend verarbeitet, damit die wertvollen Mineralstoffe erhalten bleiben.

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Nach der geschichtlichen Einführung sprach eine Auszubildende mit uns über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten in der Branche. Sie erklärte uns, welche Schulabschlüsse man für bestimmte Ausbildungsberufe benötigt. Mit einem qualifizierenden Mittelschulabschluss kann man zum Beispiel eine Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik oder als Maschinen- und Anlagenführer beginnen. Mit einem mittleren Schulabschluss stehen einem zusätzlich Berufe wie Industriekaufmann/-frau oder Fachinformatiker offen. Wer Abitur hat, kann auch ein duales Studium im Bereich BWL, Getränketechnologie oder Lebensmittelmanagement absolvieren. Der Azubi erzählte, dass in der Getränkeindustrie sowohl handwerkliches Geschick als auch technisches Verständnis wichtig sind. Gleichzeitig spielen Organisation, Hygiene und Teamarbeit eine große Rolle. Es war interessant zu hören, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es in so einem Betrieb gibt – von der Produktion über das Labor bis hin zum Büro.

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Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Fabrik. Dort konnten wir live sehen, wie die Getränke hergestellt und abgefüllt werden. Zuerst wird das Mineralwasser aus der Quelle gewonnen und kontrolliert. In modernen Anlagen werden die Flaschen gereinigt, befüllt und verschlossen. Besonders beeindruckend war, wie schnell die Maschinen arbeiten: Innerhalb weniger Sekunden werden zahlreiche Flaschen abgefüllt und für den Versand vorbereitet. Uns wurde erklärt, dass regelmäßige Qualitätskontrollen durchgeführt werden, damit Geschmack und Reinheit immer gleichbleibend hoch sind. Auch auf Hygiene wird sehr streng geachtet. Mitarbeiter tragen spezielle Kleidung, damit keine Verunreinigungen entstehen.

Während der Führung konnten wir auch viele Themen wiedererkennen, die wir bereits im Unterricht besprochen hatten. Besonders deutlich wurde das bei der Logistik und Transportlogistik. Nachdem die Flaschen abgefüllt und verpackt sind, müssen sie organisiert gelagert und anschließend zu Supermärkten und anderen Verkaufsstellen transportiert werden. Dabei spielen Planung, Lagerung und der richtige Transport eine wichtige Rolle, damit die Getränke schnell und sicher beim Kunden ankommen. Auch die automatisierten Maschinen und Produktionsabläufe haben gut zu den Themen Produktion, Technik und Arbeitsorganisation gepasst, die wir im Unterricht behandelt haben. Dadurch konnten wir das theoretische Wissen aus der Schule direkt in der Praxis sehen.

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Am Ende der Führung durften wir verschiedene Getränke probieren. Dabei konnten wir selbst testen, welche Sorten uns am besten schmecken. Wir, Xaver und Alex, fanden Granatapfel Zitrone und Zitrone Eistee am besten. Es war spannend, die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten zu schmecken und neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren.

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Zum Abschluss bekam jeder von uns noch ein kleines Geschenk. Wir erhielten zwei Getränke, einen Schlüsselanhänger und Gummibärchen. Darüber haben sich natürlich alle sehr gefreut. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Stein. Insgesamt war es ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Ausflug, bei dem wir viel über die Geschichte, die Herstellung, die Logistik und die verschiedenen Berufe rund um Adelholzener gelernt haben.